Open Access
Erstellt von engelland am 16. November 2008
Die UCB (University of California Berkley) hat ein 18monatiges Pilotprojekt zur Finanzierung von Open-Access-Publikationen gestartet: die Berkley Research Impact Initiative (BRII). Wissenschaftler und Studenten der UCB können über einen von Universität und Bibliothek gemeinsam bereitgestellten Fond Autorengebühren für open access publikationen erstattet bekommen. Die Gebühren – derzeit zwischen 500 USD und 3100 USD werden zu 100% erstattet. Die Liste der qualifizierten Verlage ist auf der Website des BRII zu finden.
Wissenschaftliche Verlage aus dem stm-Bereich verstehen Open-Access-Publikationen zunehmend als Geschäftsmodell und werden sie in ihre Organisation und Produktionsabläufe integrieren. Das umfasst auf jeden Fall folgende Aspekte:
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Promotion und Marketing der open-choice-Angebote im Kreis der Bibliotheken und Universitäten. Durch Anpassung und Erweiterung der Geschäftsbeziehungen können die Geschäftsvolumina dann gesichert und erweitert werden.
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Entwicklung von neuen kombinierten Preismodellen, die sowohl den Zugang zu den Verlagsinhalten als auch spezifische Konditionen für Open Access (= open choice) Publikationen abdecken.
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Festlegung standardisierter Geschäftsabläufe für die Abwicklung von open-choice-Publikationen – von der Auftragsannahme über Rechnungsstellung und interne Verrechnung bis zur Steuerung der Produktion bzw. Freischaltung der Artikel.
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Automatisierung des „open-choice-Vertriebs“. Wie bei anderen e-commerce-Vorgängen lassen sich auch open-choice-Verträge automatisieren und damit günstig abwickeln. Infrage käme beispielsweise eine Kooperation mit dem Copyright Clearing Center – insbesondere mit deren Service Rightslink. Oder der Vertragsschluss wird bereits bei der Manuskripteinreichung ermöglicht, wie das bei der auf open-access-Publikationen spezialisierten Software Cosis der Fall ist.
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