Erstellt von engelland am 18. August 2009
Zoe Corbyn lists in her Times Higher Education article challenges to contemporary academic comunication and publishing, Yet no surprises or new arguments in there. It remains difficult to foresee if and how these things will (severely) affect commercial publishers:
- adequateness of the impact factor – or viability and acceptance of any replacement systems
- open access attitude and actual behaviour (among researchers, university managers, funding providers…)
- the further development of PLOS (as a future open access giant – just like Google, Wikipedia, Amazon, ebay… ? How will they react to their first case of fraud in PLOS…?)
Some of the reader comments I found useful. e.g. the suggestion to publish reviewers’ comments. This could indeed help the reader evaluate the article. And from a publisher point of view: this would probably also help driving usage to the journal, which will again help with subscriptions…
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Erstellt von engelland am 15. November 2008
Woran liegt es, dass 2008 eBooks (einmal wieder) DAS Messethema waren? Ist es wirklich die elektronische Tinte und der radikal reduzierte Stromverbrauch der Reader? Es war doch nicht die Batterielaufzeit, die uns 2001 vom Kauf dieser Geräte abgehalten hat! Oder liegt es schlicht am Respekt vor der Marktmacht Amazons, und der erwarteten Einführung des Kindle? Kaum auf der Messe gesehen – aber deutlich am Horizont abgezeichnet…?
Für Wissenschaftsverlage ist das eBook fast schon wieder ein alter Hut. Allerdings vor allem in der Variante, die präziser eigentlich „online book“ heißen sollte. Das online book folgt der Spur der elektronischen Zeitschriften. Ja, es ist deren folgerichtige Weiterentwicklung, seit Fach- und Wissenschaftsinformationen immer stärker online gesucht und genutzt werden. Was nicht online verfügbar ist, existiert für viele Studenten bekanntlich nicht mehr. Es ist müßig, sich darüber kulturpessimistisch zu äußern; da müssen die Verlage schlicht dem Trend folgen.
Und was im stm Segment mit den Zeitschriften begann, eroberte nach und nach auch die stärker durch Bücher geprägten Sozial- und Geisteswissenschaften. Die elektronische Ausgabe der Zeitschrift – weiland noch als einfache PDFs auf der Verlagshomepage gestartet! – wird auch hier zur Primärausgabe. Nur elektronisch ist die volle Information verfügbar: die Beiträge werden ergänzent um Videos, Sounds und Datensammlungen. Die gedruckte Ausgabe bleibt und behält ihren Wert - im Archiv und auf langen Zugfahrten. In diese Infrastruktur sowie die Erwartung der Nutzer pflanzen sich die elektronischen Bücher derzeit ganz von selbst ein.
Für den Verlag Walter de Gruyter habe ich in den vergangenen Jahren diese Entwicklung vorangetrieben. Aufbauend auf dem prosperierenden Geschäft mit elektronischen Zeitschriften haben wir eine Multiproduktplattform entwickelt, die neben e-Journals auch e-Books vermarktet und sehr bald auch Bibliographien und Datenbanken enthalten wird.
Dieser „kleine“ Schritt ist ein Jungbrunnen für den Verlag. Er schafft einen Wettbewerbsvorsprung auf Jahre hinaus. Cross-Selling und Database-Marketing wird – ganz wörtlich! – zum Heimspiel. Das Multiproduktkonzept formt die Organisation und ihre Geschäftspartnerumgebung grundsätzlich neu. – Und das schafft die Voraussetzung, um auch vom nächsten Trend nicht abgehängt zu werden.
Wenn Sie der Wandel vom print- zum online-Verlag interessiert, sollten wir miteinander sprechen. Nehmen Sie Kontakt auf?
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