Joachim Engelland

Beratung für Fach- und Wissenschaftsverlage

kommende Symbiose – Wikipedia und Wissenschaftsverlage

Erstellt von engelland am 14. Januar 2009

Die Zeitschrift RNA Biology verpflichtet ihre Autoren, künftig mit jedem Artikel auch eine Zusammenfassung für Wikipedia zu schreiben, die auf den Originalartikel verlinkt. Diese Zusammenfassung wird wie der Artikel ebenfalls dem peer-review-Verfahren unterzogen, bevor sie bei Wikipedia veröffentlicht wird. Ein Beispiel steht hier.

Vorteil für den Verlag: Die Wikipediaeinträge werden von Google auf den ersten Plätzen der suchresultate geführt. Von dort aus verweisen die Literaturhinweise direkt zum Zeitschriftenartikel. – Die Auffindbarkeit der RNA Biology Beiträge ist also deutlich erhöht worden.

Vorteil Wikipedia: die Beiträge sind peer-revied. Die Abwesenheit von autoritaiver Qualitätskontrolle ist bislang eines der Mankos, wenn Wikipedia mit Enzyklopädien oder Lexika verglichen wurde.

Ich gehe davon aus, dass dieses Beispiel schnell Schule machen wird; andere Wissenschaftsverlage dürften in Kürze das Gleiche von ihren Autoren erwarten.

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Internetbibliotheken

Erstellt von engelland am 17. November 2008

Zum Beitrag von Herrn Ulmer im Börsenblatt über den Aufbau einer Internetbibliothek durch den Buchhandel geht es hier.   – Mein Kommentar ist gleich dahinter dargestellt.

Aber es gibt neben Google, Amazon und Libreka noch weitere Ansätze für Internet-Bibliotheken. Etwa das EU-geförderte Projekt ”Europeana – Europe’s Digital Library“. Das startet wohl in diesen Tagen; ich konnte daher leider noch keinen Einblick nehmen.

Und dann gibt es ganz aktuelle (31. Oktober 2008) eine exzellente Darstellung spezialisierter Internet-Bibliotheken im Wissenschaftsbereich bei PLOS Computational Biology: Defrosting the Digital Library.

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