Joachim Engelland

Beratung für Fach- und Wissenschaftsverlage

Beyond books seminar – speaker videos are online

Erstellt von engelland am 24. Mai 2010

The STM seminar “beyond books“, held after the London Book Fair, brought together some excellent speakers from the university/library world and from STM/SSH publishers. All speaker videos are available for free viewing here at the STM website.

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No better times to publish books

Erstellt von engelland am 27. August 2009

I will be giving a talk on this topic at the upcoming ALPSP conference. The focus will be on books for the academic market – both libraries and individuals. Any ideas, questions or specific interest in this topic? – I am eager to hear from you.
Btw – the talk will be video taped and published on the ALPSP site. You will find a link to it once it’s up.

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Onlineplattform für Zeitschriften, Bücher und Datenbanken – von 0 auf 100

Erstellt von engelland am 9. Januar 2009

Nach der Übernahme eines weiteren Verlags kam das vereinigte Online Geschäft auf den Prüfstand. Das Ergebnis war ernüchternd: Komplexität, Redundanz, keine gemeinsamen Standards. Trotz durchaus vorhandener Umsätze bedeutete die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Produktlinien ein Risiko für das Gesamtunternehmen.

Der Befreiungsschlag des Wissenschaftsverlags war radikal: die alten System sollten durch eine einzige gemeinsame Produktplattform ersetzt werden, auf der sämtliche Inhalte zugänglich gemacht und vertrieben werden. Elf Produktlinien (eJournals, eBooks, divese Datenbanken) waren zu integrieren – ein hochkomplexes und teures Projekt.

Betriebswirtschaftlich wurde die Investition durch eine doppelte Zielerwartungen begründet:

  • Die verlagsinterne Arbeit mit den elektronischen Produkten wird vereinfacht, Fehler- und Ausfallrisiken sowie Kosten werden gesenkt. Insbesondere Vertriebs- und Serviceaufgaben boten Potenzial zur Vereinfachung und Automatisierung.
  • Ebenso wichtig war die kommerzielle Zielsetzung: aggressive Ausweitung des elektronischen Geschäfts, mehr elektronische Inhalte, Marketing und Vertrieb kreativer und effizienter gestalten.

Das System wurde innerhalb von anderthalb Jahren konzipiert, entwickelt und gestartet. Ein Rekordtempo, bei dem die Infrastruktur und das Knowhow eines Technikanbieters verwendet wurden, der nicht allein auf elektronisches Publizieren spezialisiert ist, sondern (in diesem Fall wichtig!) auf Wissenschaftspublikation im Besonderen. Das hielt die Lernkurve beim Partner flach – und Unsicherheit und Kosten auf Verlagsseite im Griff.

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eBook functionality – differentiator in author acquisition

Erstellt von engelland am 17. November 2008

Joe Esposito posted a longer article today culminating in this paragraph:

Scholarly communications will increasingly involve more and more sophisticated technical implementations because technology is one means for an author to reach wider audiences. No doubt these new tools will generate new metrics, which will themselves be subject to distortion. Authors, however, will increasingly evaluate publishers by asking, “How many people are in your IT department? What is your overall IT budget? What is your roadmap for technological development? May I speak to your CTO as well as your editor-in-chief?”Joseph Esposito under, The Scholarly Kitchen, Nov 2008

- Perfectly true from what I experienced. I talked about author service as an important aspect of online publishing end of 2007 on an ALPSP seminar – as a theory at that time. Just a few months later it became evidence.

During the development of the de Gruyter eBooks platform editorial colleagues started occasionally dropping by my office with authors (humanities and linguistics!). Asking for a three minute presentation of how books would be presented in future on our platform.

All authors were absolutely keen on having their books published with the kind of interactive functionality that initially had been developed for electronic journals. And colleagues told me later that demonstrating our eBooks functionality in a beta version helped a lot winning those publication projects.

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eBooks – ein alter Hut?

Erstellt von engelland am 15. November 2008

Woran liegt es, dass 2008 eBooks (einmal wieder) DAS Messethema waren? Ist es wirklich die elektronische Tinte und der radikal reduzierte Stromverbrauch der Reader? Es war doch nicht die Batterielaufzeit, die uns 2001 vom Kauf dieser Geräte abgehalten hat!  Oder liegt es schlicht am Respekt vor der Marktmacht Amazons, und der erwarteten Einführung des Kindle? Kaum auf der Messe gesehen – aber deutlich am Horizont abgezeichnet…?

Für Wissenschaftsverlage ist das eBook fast schon wieder ein alter Hut. Allerdings vor allem in der Variante, die präziser eigentlich „online book“ heißen sollte. Das online book folgt der Spur der elektronischen Zeitschriften. Ja, es ist deren folgerichtige Weiterentwicklung, seit Fach- und Wissenschaftsinformationen immer stärker online gesucht und genutzt werden. Was nicht online verfügbar ist, existiert für viele Studenten bekanntlich nicht mehr. Es ist müßig, sich darüber kulturpessimistisch zu äußern; da müssen die Verlage schlicht dem Trend folgen.

Und was im stm Segment mit den Zeitschriften begann, eroberte nach und nach auch die stärker durch Bücher geprägten Sozial- und Geisteswissenschaften. Die elektronische Ausgabe der Zeitschrift – weiland noch als einfache PDFs auf der Verlagshomepage gestartet! – wird auch hier zur Primärausgabe. Nur elektronisch ist die volle Information verfügbar: die Beiträge werden ergänzent um Videos, Sounds und Datensammlungen. Die gedruckte Ausgabe bleibt und behält ihren Wert - im Archiv und auf langen Zugfahrten. In diese Infrastruktur sowie die Erwartung der Nutzer pflanzen sich die elektronischen Bücher derzeit ganz von selbst ein.

Für den Verlag Walter de Gruyter habe ich in den vergangenen Jahren diese Entwicklung vorangetrieben. Aufbauend auf dem prosperierenden Geschäft mit elektronischen Zeitschriften haben wir eine Multiproduktplattform entwickelt, die neben e-Journals auch e-Books vermarktet und sehr bald auch Bibliographien und Datenbanken enthalten wird.

Dieser „kleine“ Schritt ist ein Jungbrunnen für den Verlag. Er schafft einen Wettbewerbsvorsprung auf Jahre hinaus. Cross-Selling und Database-Marketing wird – ganz wörtlich! – zum Heimspiel. Das Multiproduktkonzept formt die Organisation und ihre Geschäftspartnerumgebung grundsätzlich neu. – Und das schafft die Voraussetzung, um auch vom nächsten Trend nicht abgehängt zu werden.

Wenn Sie der Wandel vom print- zum online-Verlag interessiert, sollten wir miteinander sprechen. Nehmen Sie Kontakt auf?

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